Über mich

Als Sohn italienischer Immigranten wurde ich 1967 in der Schweiz geboren.
Ich war schon immer ein sehr visueller Mensch, habe viel beobachtet und Bilder in mich aufgenommen. Gesichter konnte ich mir schon immer eher einprägen als Namen oder Zahlen.
Ich liebe die Vielfalt der Fotografie und die unterschiedlichen Motive – von Gesichtern, über Landschaften und Städte – ich mag es, in verschiedene Richtungen zu experimentieren und neue Erfahrungen zu sammeln. Kreatives Arbeiten liebe ich über alles, und deshalb sind Design, Kunst, Architektur, Musik und insbesondere die Fotografie ein großer Bestandteil meines Lebens geworden. Die Fotografie ist für mich ein Mittel um Geschehnisse, Dinge und Menschen genauer zu betrachten und verstehen zu lernen.
Oberflächliche Schönheit interessiert mich nicht. Mein Studio ist die freie Natur - sei es in einer Großstadt, in den Bergen oder auf hoher See.

Schwarzweiss

Natürlich sehen wir in Farbe - aber Sehen ist nur ein Bestandteil unserer Wahrnehmung von Umwelt und Augenblicken. In der Stadt oder in den Bergen sehe ich gewaltige Gebäude oder Gipfel. Ich fühle und höre das pralle Leben der Stadt oder den Sturm in den Bergen – ich friere, schwitze und empfinde reine Emotionen. Das alles mag Schwarz-Weiss oft intensiver zu vermitteln. Für mich ist dies gegenüber der Farbfotografie daher nicht Reduktion, sondern eine Verstärkung von Impressionen und Emotionen. Zu all den Dingen, die wir nicht sehen können, gesellen sich noch die Dinge, die wir nicht sehen wollen, weil wir uns entschieden haben, sie zu ignorieren.
Die Blende einer Kamera und die Pupille unseres Auges sind nicht dazu da, Informationen hereinzulassen, sondern um diejenigen auszublenden, die für uns unwichtig erscheinen.
Wer je eine Kamera in der Hand hatte, weiss, dass zu viel Information genauso blind machen kann wie zu wenig. 
Wenn Sie sich alle neun Sinfonien von Beethoven gleichzeitig anhören wollten, würden Sie nur den Krach hören.

Street Photography

Unter Street Photography versteht man die ungestellte Dokumentation des Lebens von Personen auf der Straße.
Der urbane Raum dient als Bühne, auf denen die Menschen ihrem Alltag nachgehen. Oft wohnt der Street Photography ein humoristisches Element inne, was mit der Dokumentation der (zwischen)menschlichen Eigenheiten einhergeht. Dabei stellt sie das Individuum nie bloß, sondern zeigt, was da ist, das ungeschönte Leben quasi.
Es gibt keine Botschaften in meinen Bildern. Für mich ist das wahre Fotografieren das Festhalten von Momenten aus der Realität (egal was).

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